| Lokalsport Neustrelitz |
Artikel vom 14.01.2011 MSV-Trainer Brandt hält den Ball flach |
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| Zwischenbilanz. Die Landesklasse-Fußballer aus Groß Miltzow sind Tabellendritte und wollen den Bronzerang verteidigen. Die Spitze ist vier Punkte entfernt. Von Roland Gutsch Neubrandenburg. Der lässt sich keine Kampfansage an den Spitzenreiter entlocken. "Wenn wir am Ende unter die besten Drei kommen, bin ich zufrieden", bleibt Reinhard Brandt, Trainer der Landesklasse- Fußballer vom MSV Groß Miltzow, sachlich. Bei Saison-Halbzeit liegt sein Team in der Staffel II lediglich vier Punkte hinter Tabellenführer SV Nordbräu Neubrandenburg. Zweiter ist mit zwei Zählern Rückstand der SV Jahn Neuenkirchen. Nur der Erste steigt in die Landesliga auf. Die beiden derzeitigen Top- Teams und auch Rot-Weiß Wolgast (5. Platz) hält Brandt für spielstärker als die eigene Mannschaft. Es werde also schwer genug, den derzeitigen Bronzerang zu halten, meint der 49-Jährige. "Das ist unser Ziel. Aber klar, sollten wir auf einmal ganz oben stehen, würden wir das auch nutzen." Wenn es bei den Miltzowern nach einem Superstart dann Mitte der Hinserie nicht diese "kleine Krise" (Brandt) mit den Niederlagen gegen den FSV Reinberg (2:5) und in Lepoldshagen (1:3) sowie am Ende das blamable 2:2 bei Kellerkind SV Gützkow gegeben hatte, sähe das Tabellenbild anders aus. Der Coach will aber nicht darüber spekulieren. "Wir hatten einige Spieler neu im Kader. Und irgendwann geht es dann auch um die Hierarchie in der Mannschaft", deutet Reinhard Brandt an, dass es galt, mit "verschiedenen Charaktere umgehen zu können". Dieser Findungsprozess sei mit Abschluss der 1. Halbserie bewältigt gewesen. Äußerst torreich verliefen die Spitzenpartien mit Groß Miltzower Beteiligung: Beim SV Nordbräu lag man schon 1:5 zurück, kam aber noch auf 4:5 heran - ein Kick der Landesklassen-Marke "legendär". Daheim gegen Jahn Neuenkirchen siegten Brandts Schützlinge mit 4:2, was zusätzlichen Thrill in die Spielklasse brachte. Problematisch: Der Kader umfasst nur 16 Fußballer, obgleich es mit Keeper Steve Wagenknecht, Max Wilke, Sebastian Conseur und Rückkehrer Markus Stapel vor der Saison Verstärkungen gab. "Zuletzt hatte ich nur noch elf Leute zur Verfügung", so Brandt, dessen Truppe mit Verletzungspech zu kämpfen hatte. Hier steht zur Rückserie Besserung in Aussicht. |